ZEN Bilder malen

ZEN bedeutet Versenkung und nur zu „sein“ in dem gegenwärtigen Augenblick.

Die Praxis im ZEN Bilder malen besteht zum einen aus Zazen (Za = sitzen; Zen =Versenkung) dem Sitzen in Versunkenheit auf einem Kissen oder auf einem Stuhl.  Der Rücken ist gerade, aber vollkommen entspannt, und die Hände sind entspannt ineinandergelegt, wobei sich die Daumenspitzen leicht berühren. Die Augen bleiben halb geöffnet, der Blick bleibt entspannt ohne Umherschweifen zum Boden gesenkt. Indem während des Übens die Flut der Gedanken zur Ruhe kommt, wird das Erleben von Stille und Leere möglich. Das Bewusstsein wird entleert. Das Unbewusste und das Intuitive kommen allmählich in den Blick und schließlich in den Griff.

In dieser Stille zum Wahrnehmen in der Gegenwart, dem „Leerwerden“ im Geist und dem sich Zurücknehmen, gestalten wir auf weißem Papier mit Kohle und Aquarellfarben ein ZEN Bild, das uns zu unserer Mitte und zum Wesentlichen in uns, unseren Kern führen soll. Das Blatt bleibt überwiegend weiß, nur das Wesentliche, der sogenannte Kern wird ausgedrückt. Eine Klarheit und eine Zentriertheit, die durch das Zazen in uns entstanden ist, spiegeln sich im Bild.

Der Tag besteht aus vier Einheiten des Zazen (jeweils 25 Minuten), zwei Gehmeditationen und zwei ZEN Bilder malen. In den Pausen gibt es im Schweigen Tee und das gemeinsame Mittagessen (vegetarisch).

Praxis für Heilpraktikerausbildung
Heilpraktiker Zentrum in Regensburg
Heilpraktikerausbildung für Psychotherapie